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Aus unserem LinkedIn

Heute habe ich eine Arbeitsanweisung geschrieben

LinkedIn-Beitrag vom 28. September 2026

Veröffentlicht am 28. September 2026 · von Ariel Daul · Aus unserem LinkedIn

WAS DIE KI NICHT DARF

Zehn Seiten. Für einen Menschen.

Für jemanden, der seine Verwaltung fast vollständig mit KI betreibt, klingt das nach Rückschritt. Ist es nicht.

Meine KI schreibt Beiträge und veröffentlicht sie über die offizielle Schnittstelle. Kommentieren darf sie nicht. Auf Kommentare antworten nicht. Kontaktanfragen verschicken nicht. Nicht, weil sie es nicht könnte — weil die Plattformen es verbieten. Wer es trotzdem automatisiert, verliert irgendwann das Konto.

Genau dort beginnt die Arbeit für einen Menschen.

Die interessante Frage in der Automatisierung ist selten: Was kann die Maschine? Sie lautet: Was darf sie? Und wer trägt die Folgen, wenn jemand die Grenze still überschreitet?

Dieselbe Frage stelle ich mir in der Verwaltung jeden Tag. Eine KI kann eine Rechnung gegen den Vertrag prüfen, eine Frist berechnen, einen Beschluss mit der Rechtsgrundlage vorbereiten. Freigeben darf sie nichts. Die letzte Handbewegung ist meine.

Deshalb steht das Wichtigste in der Anweisung nicht unter „Was zu tun ist“.

Zehn Seiten. Die wichtigste ist Seite drei: Sie zählt auf, was auf keinen Fall zu tun ist.

Zuerst auf LinkedIn erschienen

Diesen Beitrag hat Ariel Daul am 28. September 2026 auf LinkedIn veröffentlicht. Dort schreibt er regelmäßig darüber, wie sich WEG-Verwaltung mit KI und Automatisierung verändert — und was davon im Alltag einer Gemeinschaft wirklich ankommt.

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