
Sie nutzen sie bei fünf bis zehn Prozent ihrer Aufgaben.
Den Rest machen sie von Hand.
Das liegt selten an der Auswahl. Kaum jemand hat sein ERP nach KI-Fähigkeiten ausgesucht — die Programme wurden weiterentwickelt und haben irgendwann etwas KI bekommen. Was dabei herauskommt, sieht in jeder Verwaltung gleich aus: ERP, CRM, DMS, ein Tool für die Eigentümerversammlung, dazu Buchhaltung und Portal. Fünf, sechs, sieben Programme, jeden Tag.
Überall liegt ein Teil der Information. Die Synchronisierung klappt halbwegs. Nicht so, wie es auf den Produktseiten steht.
Das eigentliche Problem ist nicht die fehlende KI. Es ist das Springen.
Wer zwischen sieben Oberflächen wechselt, verliert die Hälfte der Zeit an den Wechseln selbst — und die andere Hälfte daran, dieselbe Information dreimal einzutragen.
Die Antwort darauf ist nicht das achte Programm.
Diesen Beitrag hat Ariel Daul am 2. Oktober 2026 auf LinkedIn veröffentlicht. Dort schreibt er regelmäßig darüber, wie sich WEG-Verwaltung mit KI und Automatisierung verändert — und was davon im Alltag einer Gemeinschaft wirklich ankommt.
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